Warum ich mich für die Provokationstherapie entschieden habe

 

Auch ich habe viele Jahre herumgeeiert als die übliche Mischung von "Lebensberater", "Psychologischem Berater" und "Coach" ... Immer rechtlich leisetretend, damit ich bloß nicht in die Sparte "Beratender Psychologe" rutschte ... Immer im inneren Zwiespalt mit dem Wissen, dass ein "Coach" ja nun eigentlich auch nichts anderes war, als ein freiberuflicher Psychotherapeut ... Nur, dass dieser ebenr entweder undercover arbeitete oder alleinig auf "saubere Methoden" fixiert war. Das "Coaching" eigentlich von "Kutsche" abgeleitet war, erlebte man als Klient dann, wenn man von dieser weitreichenden Methodenkompetenz  dann schlicht überfahren wurde ... Ich fand das alles irgendwie unzufrienstellend gelöst.

 

Dann traf ich zufällig auf die provokante Farelly-Methode und hatte ES endlich gefunden! Hier durfte, nein, hier musste man endlich die Wahrheit sagen, ungeschönt und direkt! Hier ging es nicht um die in der Branche immer noch geforderte "emotionale und psychologische Abstinenz", sondern man stieg als Berater mit allem, was man zu bieten hatte voll mit ein! Hier ging es nicht nur um die Erfahrungen und Gefühle des Klienten, sondern als Spiegel auch um die des Beraters! Hier ging es sogar um weit mehr als nur Intuition, die in der Branche als "Hokuspokus" verschrien und natürlich verboten war,  hier musste ich hellfühlig und hellsichtig sein! Ich sollte sogar Gedankenlesen, etwas das in der üblichen Praxis verfehmt war. Meine Neigung zu unpopulären Fragen war hier sogar gerne gesehen! Und die miefige Ernsthaftigkeit wurde hier nicht nur gekippt, sondern war sogar kontraproduktiv, denn es durfte nicht nur, es musste sogar zwingend gelacht werden! Ich wähnte mich im Hmmel angekommen: Meine ganze Sensibilität und Einfühlung, meine ungewöhnliche Gabe die Dinge präzise aber versöhnlich auszusprechen, meine unglaublich komische Art, mein Talent zur Improvisation, mein Hang zu kreativem Refraiming ... All das und noch viel mehr war hier nicht nur erlaubt, sondern gefordert!

Und das Schönste: Ich durfte endlich effektiv arbeiten - schon eine einzige Stunde konnte genügen, um einen therapeutischen Erfolg zu erreichen! 

 

Diese paradoxe Therapie ist aber nun trotzdem nicht für jeden!

Nicht für dünnhäutige Klienten, die "auf den Arm möchten" ...!

Und nicht für Therapeuten, die emotionale Abstinenz lecker finden und sich nicht trauen voll einzusteigen ...!

Wer keinen besonderen Sinn für Humor, Komik, Sarkasmus und Hintergründigkeit hat, ist nicht in der Lage diesen Beruf zu erlernen.

Wer immer wieder fragt, wie weit man gehen darf, und ob es dafür festgeschriebene Regeln gibt, wer Angst hat den Klienten zu überfordern oder zu verletzen, der hat das Prinzip nicht verstanden und wird es nie freudvoll anzuwenden verstehen.

Eigentlich kann man diesen Beruf gar nicht erlernen: Man hat es und man will es, oder man hat es und man will es nicht. Punkt.

Und wer das jetzt provokativ findet, liest grad die richtige Website.

 

Beruflicher Hintergrund

 

 

2013-2014           Ausbildung zum Provokationstherapeuten    (DIP - Deutsches Instititut für Provokationstherapie, München)

 

2012 - 2016         Freiberufliche Mitarbeit in provokativ arbeitender Praxis von Prof.Dr. John Lichtenstein, München   (2016 designiert)

 

2013 - 2014          Ausbildung zum NLP-Master   (Alexander-Training, München)

 

2012 - 2013          Private Ausbildung für Schauspieler/Actor/Darsteller/…   (Nebenrollen-Fernsehauftritte in deutschen Nachmittags-Serien)

                               Workshops: Rollenarbeit, Regieansätze, Kamera-Arbeit, Auditions, …   (Film-/Theater-Academie, München + Masterschool H.-D.Trayer)

                         

 2010 - 2012         Ausbildung zum „Systemischen (Business) Coach und Trainer“  (CoachingAkademie, München)

 

2009 – 2013         Verschiedene  Ausbildungen in  „Rhetorik“  „Körpersprache“   „Ideomotorik“   „Micro-Körpersprache“   „Die Kunst zu lügen“

 

2010                      Ausbildung „Kreativitäts-Techniken und Querdenken“

 

2004– 2006          Ausbildung zum Kommunikations-Trainer   (MindSystems, München)

 

2004– 2006          Ausbildung zum und 2. Staatsexamen zum „Heilpraktiker“ und „Psychologischem Berater“, Praxiszulassung.

                              Zahlreiche therapeutische und psychologische Ausbildungen.

 

2003 – 2004        Ausbildung in „Gewaltfreie Kommunikation und Coaching“    (GFK-Institut, München)   (Marshall Rosenberg)      

 

2002 – 2004        Ausbildung zum „Improvisations-Coach“    (FastFood-Improvisations-Theater, München)      (Diverse Lern-/ und Peergroups)

 

- heute                 Umfangreiche Studien (Veröffentlichung psychologischer Sachbücher) zu Themenbereichen wie:

                              Selbstwert

                              Erfolg und Erfolglosigkeit

                              Herausfinden was man wirklich will                      

                              Prokrastination ("Aufschieberitis")

                              Selbstverwirklichung

                              Selbstsabotage/Blockaden

                              Glück

                              Selbstsabotage

                              Burnout-Überwindung und Burnout-Prophylaxe

 

Veröffentlichung von 20 Büchern.

Schwerpunkt: Psychotherapeutische Sachbücher/Ratgeber. Humoristische Werke.

                       

 

 

In der Provokationstherapie geht es darum "den Anker zu lichten", indem man emotionale und mentale Blockaden mit einem befreiten Lachen und überraschten "Aha!" auflösen und endlich wieder unbelastet zur neuen Ufern aufbrechen kann ...